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Gedichte und Texte zum Nachdenken über den treusten Begleiter des Menschen

 

The Creation

 

"When God had made the earth and sky,
The flowers and the trees
He then made all the animals,
The fish, the birds and bees.
And when at last He'd finished,
Not one was quite the same.
He said, "I'll walk this world of mine,
And give each one a name."
And so He traveled far and wide
And everywhere He went,
A little creature followed Him
Until its strength was spent.
When all were named upon the earth
And in the sky and sea,
The little creature said, "Dear Lord,
There's not one left for me."
Kindly the Father said to him,
"I've left you to the end.
I've turned my own name back to front
And called you DOG, my friend."

Verfasser: Unbekannt

Er ist eben mein Hund

 

Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt,
mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht.
Er ist der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt.
Wie er sich an meine Beine lehnt,
beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt,
seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe,
all das sagt mir tausendmal,
daß ich der einzige Grund seines Daseins bin.

Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne.
Bin ich wütend, bringt er mich zu lachen.
Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt.
Mache ich mich zu Narren, sieht er darüber hinweg.
Gelingt mir etwas, lobt er mich.

Ohne ihn bin ich ein Mensch unter vielen.
Mit ihm bin ich stark.
Er ist die Treue selbst.
Er lehrt mich die Bedeutung der Hingabe.
Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.

Er lehrt mich verstehen, wo vorher meine Ignoranz war.
Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen.
Seine Gegenwart schützt mich
vor Dunkelheit und Unbekanntem.
Er versprach auf mich zu warten, wann und wo auch immer,
denn ich könnte ihn ja brauchen.
Und ich brauche ihn - wie schon immer.

Er ist eben mein Hund.

Verfasser: Gene Hill